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Know-How Transfer

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Alexander Pointner

13:30 - 14:20 Uhr

„Mut zum Absprung"

Alexander Pointner

Alexander Pointner wurde am 01. Jänner 1971 in Grieskirchen geboren und wuchs in Tirol auf. Mit sieben Jahren entdeckte er die Liebe zum Skisprungsport. Das Skigymnasium in Stams und die sportliche Ausbildung beim späteren ÖSV-Cheftrainer Alois Lipburger und Anton Innauer, nordischer Direktor und ebenfalls Cheftrainer beim Österreichischen Skiverband, bildeten den Grundstein für den späteren Werdegang.

Alexander Pointner sprang bei zwei Junioren-Weltmeisterschaften im Team jeweils zu Gold. Die beste Platzierung im Weltcup war ein neunter Rang. Nach einem schweren Trainingssturz 1993 in Stams beendete Pointner ein Jahr später seine Karriere.

Schon während seiner aktiven Zeit als Sportler schlug er den Weg zur Trainer-Karriere ein. 1992 schloss er die Ausbildung zum Skisprung-Lehrwart ab, 1998 die staatliche Trainerprüfung. Die erste Station als Skisprung-Coach war 1995 beim Tiroler Skiverband. 1999 wechselte er zum Österreichischen Skiverband als Co des damaligen Cheftrainers Alois Lipburger, bis dieser 2001 bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückte. Der damalige nordische Direktor, Toni Innauer, übernahm in dieser schwierigen Zeit das Team. Nach zahlreichen Erfolgen mit dem zweiten Team wurde Alexander Pointner 2004/05 schließlich zum Cheftrainer der österreichischen Skisprung-Nationalmannschaft befördert. Dieses Amt hatte er zehn Jahre lang bis zum Ende der Saison 2013/2014 inne. Das Team um Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Wolfgang Loitzl, Andreas Kofler und Martin Koch konnte alle Titel im Skisprungsport mindestens einmal gewinnen und setzte damit neue Maßstäbe. Mit 32 Medaillen bei Großereignissen, davon 17 aus Gold, vier Weltcupgesamtsiegen sowie sechs Siegen in Serie bei der Vierschanzentournee gilt Alexander Pointner als erfolgreichster Trainer der Skisprunggeschichte.

Die Familie von Alexander Pointner muss sich seit meheren Jahren mit der Diagnose Depression auseinandersetzen, die beiden ältesten Kinder und er selbst waren betroffen. Tochter Nina lag nach einem versuchten Suizid 13 Monate im Wachkoma und verstarb im Dezember 2015. Alexander und Angela Pointner legen Wert darauf, mit dieser Thematik offen umzugehen und die Sprachlosigkeit, die sowohl im Privaten sowie im Öffentlichen herrscht, zu durchbrechen.

Teamerfolge 2004 bis 2014

  • 32 Medaillen bei Großveranstaltungen (17x Gold)
  • Olympiasieg im Einzel (1x) und in der Mannschaft (2x)
  • Weltmeister im Einzel (3x) und in der Mannschaft (7x)
  • Skiflugweltmeister im Einzel (1x) und in der Mannschaft (3x)
  • 118 Weltcupsiege
  • 4x Weltcupgesamtsieg
  • 3x Skiflugweltcupgesamtsieg
  • 9x Nationencupsieg
  • 6x Tourneesieg
  • 3x Sportler des Jahres
  • 5x Mannschaft des Jahres
  • Trainer des Jahres 2009

Keynote "Mut zum Absprung"

In seinen Vorträgen versucht Alexander Pointner zu vermitteln, dass es nicht den „einen“ Schlüssel zum Erfolg gibt. Trotz aller Siege und Medaillen, trotz des klar gesteigerten Wertes der Marke „Skisprung“ kann kein allgemein gültiges Rezept dafür präsentiert werden.

Alexander Pointner schildert seinen Weg, den er gemeinsam mit seinem Team gegangen ist. Er hat zum größten Erfolg geführt, den je ein Trainer im Skispringen erreicht hat - und doch trügt dieses Bild nach außen. Die Umwege, die Konflikte, der Kraftaufwand werden nicht sichtbar, genauso wenig wie die kleinen Momente der Freude, die zwischenmenschlichen Begegnungen, das ständige und gegenseitige Lernen.

Der Sport gilt als „schönste Nebensache der Welt“, der Spitzensport hat sich aber längst zu einem gewichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. So lassen sich in vielen Bereichen Parallelen zwischen Spitzensport und Unternehmertum finden, wie etwa Entwicklung von Führungskompetenz, strukturiertes und vernetztes Arbeiten, Kommunikation, Zielsetzung, Performance, Regeneration sowie Öffentlichkeitsarbeit und Markenetablierung.